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Apple’s (geheimen) Datensammlungen der Ortungsdaten

Vor ca. 2 Wochen haben US-Kongressabgeordnete von Apple eine Auskunft zur Sammlung von Positionsdaten verlangt, worauf sie eine 13-seitiges, detailiertes Dokument zur Antwort erhielten. Nun hat cnet.com dieses Schreiben publik gemacht, in welchem Apple die vielfältigen Datensammlungen der letzten Jahre erklärt.

So soll Apple in den letzten Jahren die GPS-Daten der Nutzer sowie die aktuellen Signalstärken von Mobilfunkmasten und WLan’s die die iPhones der Benutzer erfassten gespeichert haben . Das iPhone stellt alle 12 Stunden via WLAN eine Verbindung zum Apple-Server her und überträgt diese Daten. Apple versichert aber die Daten anonymisiert gepseichert zu haben, so dass keine Rückschlüsse auf die jeweiligen Benutzer möglich sind. Die gesammelten Daten dienen nun um den eigenen Standort noch genauer ermitteln zu können, falls das GPS-Signal einmal ausfällt oder, wie in urbanen Gebieten, nur schwach empfangbar ist.

Diese Datensammlungen von Apple wurden bis heute nie publik gemacht und erinnern an die Skandale um Googles Streetview, als vor einigen Monaten bekannt wurde, dass Google neben dem blossen Messen von Signalstärken auch Datenfragmente gespeichert haben soll. Bei Apple wird sich der Aufschrei wohl einigermassen in Grenzen halten, und doch bleibt ein gewissen Unmutsgefühl gegenüber Apple. Denn die Firma könnte ja noch vieles mehr über ihre Kunden/User speichern als uns lieb wäre und wir bislang wüssten…

Verhindern lässt sich die Datensammelei auf dem eigenen iPhone durch das Abschalten der Ortungsdienste im Einstellungsmenü unter dem Menüpunkt “Allgemein”.

[via SPIEGEL Online]

iPhoneBlog
  • Schueh

    Diese Datensammlungswut ist einfach zum Kotzen!

  • Raiffeisenpunk

    Das nennt sich bei Apple nicht „ÜBERWACHEN“ sondern „BEWACHEN“ und wird so von Steve als neueste Innovation angekündigt und alle Fanboys sind wieder zufrieden 🙂