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Offline Maps: Die Krux mit der Lokalisierung

Gerade wenn man im Ausland in einer fremden Stadt unterwegs ist, möchte man doch die überragenden Funktionen des iPhones nutzen und sich mit Karten und GPS den Weg bahnen. Auf Grund von z.T. horrenden Daten-Tarifen greift man aber nur auf OfflineMaps-Applikationen zurück. Leider funktioniert das nicht immer, wie ich selbst feststellen musste.

Die meisten dieser OffMaps basieren aus lizenzrechtlichen Gründen auf dem openstreetmap-Projekt, das Kartenmaterial gratis zur Verfügung stellt. Die Karten sind aber (nach meinem subjektiven Eindruck) grundsätzlich ein wenig schlechter als diejenigen der Google-Maps App.

Den wirklichen Nutzen entfalten solche Karten aber erst, wenn man den eigenen Standort und möglichst auch noch die Blickrichtung (iPhone 3G und 4) weiss. Besonders der eigene per GPS bestimmte Standort kann manchmal schwierig zu erhalten sein, denn das iPhone verwendet ein sogennantes A-GPS. Dabei wird zuerst anhand von in der Nähe befindlichen Mobilfunkmasten die eigene Position auf etwa 200 Meter genau abgeschätzt, erst dann kommt das wirkliche satellitengestützte GPS zum Zug. Ohne mobile Daten fällt der erste Teil weg und das iPhone hat es nun viel schwieriger sich v.a. schnell zu orten. Meistens funktioniert der Kompass in einer grossen Stadt mit hohen Häusern gar nicht mehr, da die Signalstärke zu schwach ist.

Bei meinen Tests funktionierten zwei OfflineMaps Apps gar nicht mehr, wenn mobile Daten ausgeschaltet waren. Die Google Maps App funktionierte dagegen mit eingeschalteten 3G-Traffic bestens…

Wie man es auch dreht und wendet – ein Nachteil bleibt: höhere Kosten oder keine Lokalisierung. Habt ihr bessere Erfahrungen gemacht mit dem iPhone-Kompass?

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