Schweiz

SBB setzt zukunftsorientiert auf das neue iPad

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Kürzlich in den News die SBB will gegen Apple klagen. Die neue Uhr-App auf dem iPad zeigt ein genaues Ebenbild der bekannten SBB Bahnhofsuhr. Das Thema hatten wir hier und hier in den News.

Nun kommt eine wohlüberlegte und zukunftsorientierte Meldung der SBB. Diese will den Kaderleuten und den Lokführern iPads zur Seite stellen.
Das aktuell eingesetzten Tablet von Fujitsu, „LEA II“ (Lokführer Electronic Assistant) genannt, hat ausgedient. Punkto Preis und Gewicht hat das neue iPad überzeugt und wird als „LEA III“ zukünftig in den Führerständen der SBB-Loks zum Einsatz kommen.

Geplant ist, dass Lokführerinnen und Lokführer im Bereich Personenverkehr ab Mai 2013 „Lea III“ – also iPads – erhalten. Das Lokpersonal von SBB Cargo kommt ab Oktober 2012 zum Zug, technische Kontrolleure erst Anfang 2013. Das mittlere Kader und Fachkader des Infrastruktur-Bereichs bekommt die iPads bereits ab sofort. Für das mittlere Kader im Bereich Immobilien werden ab Oktober 2012 iPads ausgerollt.

Bei SBB Cargo wird mit der Einführung der iPads der papierlose Führerstand eingeführt. Beim Personenverkehr zeigt das iPad die Fahrdaten an wie Streckentabelle, Fahrplan und Langsamfahrstellen.
Ab 2014 werden auch Bau-Aussendienste und in SBB-Werkstäten mit iPads ausgerüstet.

SBB CEO Andreas Meyer ist jetzt schon iPad Besitzer. An zukünftigen Sitzungen der Konzernleitung werden bald noch mehr iPad anzutreffen sein.

(via inside-it)

  • Pit

    Nicht nur deswegen würde ich gerne bei der SBB arbeiten.

  • Ich habe heute mit jemandem geredet der bei der SBB/ZVV Arbeitet. Er hingegen ist überhaupt nicht begeistert. Seine Negativen Meinungen:
    -> Er müsse jetzt die Pausen damit verbringen ein WLAN zu suchen um die Daten zu aktualisieren.
    -> Er wurde nahezu gezwungen das iPad zu benutzen da es ansonsten im Monatslohn der Bonus weggällt.
    -> Früher ging es viel einfacher per Anzeigetafel

    Nur um das gesagt zu haben, ich hab mir das einfach mal von ihm angehört und stumm genickt. Teilweise hat er aber wahrscheinlich recht.