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Amnesty Bericht über den Abbau von Kobalt

Im neuen Bericht «Time to Recharge» werden Unternehmen wie Apple, Samsung Electronics, Dell, Microsoft, BMW, Renault und Tesla danach bewertet, welche Anstrengungen sie in den vergangenen Monaten und Jahren unternommen haben, die Herkunft ihres Kobalts zu überprüfen. Das Ergebnis: Einige wenige Unternehmen machen Fortschritte, während andere nicht einmal grundlegende Schritte unternehmen, um ihre Lieferketten beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo zu untersuchen.

Kobalt ist eine Schlüsselkomponente für Lithium-Ionen-Batterien. Mehr als die Hälfte des weltweit abgebauten Metalls stammt aus der Demokratischen Republik Kongo, etwa 20 Prozent wird von Hand abgebaut.

Anfang des Jahres war Apple das erste Unternehmen, das die Namen seiner Kobalt-Lieferanten veröffentlichte. Untersuchungen von Amnesty zeigen, dass der Konzern derzeit Branchenführer im verantwortungsvollen Kobaltabbau ist. Seit 2016 stand Apple aktiv mit Huayou Cobalt in Kontakt, um gegen Kinderarbeit in ihrer Lieferkette vorzugehen.

Kommentar von Apple:

„Apple engagiert sich sehr für die verantwortungsvolle Beschaffung von Materialien für unsere Produkte und wir haben die Industrie dazu geführt, die strengsten Standards für unsere Lieferanten zu etablieren. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Amnesty zusammen, schätzen ihre Arbeit und schätzen ihr Feedback. Wir sind stolz auf die Fortschritte, die wir gemacht haben, und wir wissen, dass diese Arbeit nie zu ende geht. Wir werden unsere Standards in der gesamten Lieferkette weiter vorantreiben und alles in unserer Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass jeder mit der Würde und dem Respekt behandelt wird, den sie verdienen.“

Amnesty:

Dieser Bericht zeigte wie Kobalt, das von Kindern und Erwachsenen unter gefährlichen Bedingungen in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut wurde, in die Lieferketten vieler der weltweit grössten Firmen gelangte. Der Bericht bewertet die Strategien und Praktiken von 29 Unternehmen und wie stark sich ihre Kobalt-Sourcing-Praktiken seitdem verbessert haben. Während es bei einigen Unternehmen Anzeichen für Fortschritte gab, bleiben zu viele weiterhin zurück.

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