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Spectre und Meltdown: auch iPhone, iPad und Mac von Sicherheitslücke betroffen

Die kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücken mit dem Namen Spectre und Meltdown machen vor iPhone, iPad und Mac nicht halt.

Angriffsmethode

Die beiden Angriffsmethoden Spectre und Meltdown erlauben es praktisch alle Intel- und einige AMD- und ARM-Prozessoren anzugreifen. Letztere sind oft in Notebooks, Tablets und Smartphones verbaut.

Apples A-Chip, aktuell der A11 Bionic, basiert auf der ARM-Technik. Ist somit auch betroffen. Die Apple Watch ist nicht von Meltdown betroffen. Apple hat dies bestätigt.

Mit der Spectre-Schwachstelle ein iOS-Gerät (oder einen Mac) erfolgreich zu attackieren, sei extrem schwierig, schreibt Apple. Selbst wenn eine manipulierte App auf dem Gerät laufe.

Die Angriffsmethoden ermöglichen es dem Angreifer Daten aus dem Speicher laufender Anwendungen zu stehlen. Darunter ist es möglich auf Daten von Passwort-Managern, Browser, E-Mails, Dokumenten und Fotos zuzugreifen.

iOS 11.2 schwächt bereits ab

„Alle Mac-Systeme und iOS-Geräte sind betroffen, aber es sind derzeit keine Exploits bekannt, die Auswirkungen auf die Kunden haben. Da die Nutzung vieler dieser Probleme eine schädliche Anwendung auf Ihrem Mac oder iOS-Gerät erfordert, empfehlen wir, Software nur von vertrauenswürdigen Quellen wie dem App Store herunterzuladen. „

Wer Apps aus dem AppStore auf iPhone und iPad lädt, ist laut Apple sicher unterwegs. Schadensminderung gab es bereits mit iOS 11.2, weitere Updates sollen eine Minderung dieser Exploit-Techniken bringen.

„Apple wird in den kommenden Tagen ein Update für Safari auf macOS und iOS veröffentlichen, um diese Exploit-Techniken zu reduzieren.“

Einfluss auf die Surfgeschwindigkeit in Safari kann keine gemessen werden.

„Unsere aktuellen Tests zeigen, dass die bevorstehenden Safari-Maßnahmen keinen messbaren Einfluss auf die Speedometer- und ARES-6-Tests und einen Einfluss von weniger als 2,5% auf den JetStream-Benchmark haben werden. Wir entwickeln und testen weitere Abschwächungen innerhalb des Betriebssystems für die Spectre-Techniken und werden sie in kommenden Updates von iOS, macOS, tvOS und watchOS veröffentlichen.“

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