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Skype – Frust für Deutsche – Erleichterung für Schweizer

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Voraussichtlich ab morgen wird Skype in den AppStore aufgenommen werden (laut reuters.com). Mit Skype können  kostenlose Telefonate zu Skype Nutzern und günstige Gespräche ins (ausländische) Mobil- und Festnetz getätigt werden. Bislang gibt es Skype nur für „grosse“ Computer. Das soll sich ab morgen ändern, dem iPhone sollen weitere Mobiltelephonplattformen folgen. Beim iPhone gibt es allerdings eine Einschränkung, so untersagen es Apples Richtlinien, dass Skype Nutzer sich untereinander über das Mobilfunknetz telefonieren können. Diese Sperre gilt aber nicht für WLAN-Hotspots.

Das an den günstigen Tarifen nicht alle ihre Freude haben ist klar. Denn die Telefonprovider verdienen dann nur noch an den Datendiensten, die sie bereitstellen. Skype nutzt die Technik VOIP (=Voice over IP zu deutsch: Stimme über die Internetadresse bzw. das Internet). Unseren Nachbarn in Deutschland wird es verboten werden mit Skype zu telefonieren. Die Deutsche Telekom sagte bereits zur Wirtschaftswoche, dass sie zum Schutz des Datennetzes (vor Überlastung) die Skype App blockieren werde. Doch für die Schweizer gibt es erfreuliche Nachrichten, denn auf Anfrage von 20 Minuten Online erklärte Swisscom Sprecher Carsten Roetz, dass Swisscom die App nicht blockieren werde.

Freuen wir uns also auf morgen, einen ausführlichen Test zu Skype wird hier aller Voraussicht nach am Mittwoch veröffentlicht.

  • IceLord

    Aber nur über WLAN. VoIP übers Natelnetzt wird nicht gehen weil das schon von Apple untersagt wird.

  • matthiasl

    Danke für den Hinweis, wir haben beide z.T. recht. Ich habe nochmals nachgesehen: Anrufe zwischen Skype Nutzern über das Mobilfunknetz sind untersagt, Anrufe ins Fest- oder Mobilnetz aber erlaubt (s. 20 Min Online). Werde den Artikel umgehend richtigstellen.

  • Helgo

    Ich könnte theoretisch mit dem iPhone Client „Siphon“ über voip und Handynetz gratistelefonieren. Da’s mein Provider (sunrise) im Vertrag verbot, hab ich’s allerdings noch nie ausprobiert. Weiss jemand, was im schlimmsten Fall passieren könnte, und ob die konkret wirklich „Deep packet inspection“ machen, um mich ggf überführen zu können? Und wäre DPI nicht illegal? Danke für alle Tipps!

  • Michael

    @Helgo:
    Es gab auch schon Fälle, in denen Kunden eine Abmahnung bekommen haben, weil sie über bestimmte Hintertüren telefoniert haben(z.B. immer nach hause und von dort maschinelle Weiterleitung auf andere Rufnummern). So konnten sie geschickt das Abo ausnutzen, weil sie auf ihre Heim-Nr. bei diesem Abo gratis telefonierten konnten—>Handy-Rechnung am Ende des Monats war sehr klein, nur Grundgebühr.
    Ich weiss nur, dass diesen Kunden eine Abmahnung eingeflogen ist, in der es hiess, dass sie ihr Telefonverhalten ändern müssten, sonst werde das Abo gekündigt.
    Falls du neben „Siphon“ auch noch normale Telefonate führst halte ich es für unbedenklich. Wenn du jedoch nur noch diesen Client benutzt und nicht mehr normal telefonierst, könnte es sein, dass das mal jemandem bei Sunrise auffällt…

  • toto

    hallo habe eben eine seite gefunder auf der man das iphone 3gs auch unlocked aus italien belgien oder griechenland bestellen kann http://iphone3gs-unlocked-kaufen-abwerk.blogspot.com/