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App MyRaceCar unterstützt potentielle Raser

Wie heute in der Gratiszeitung 20 Minuten zu lesen ist, wurde eine neue wiedersprüchliche App in den AppStore zugelassen. Die App MyRaceCar (AppStore-Link) ist kostenlos und mit allen iPhone Generationen kompatibel. Die simpel gehaltene App zeigt die mit dem Auto, Töff oder was auch immer gefahrene aktuelle Geschwindigkeit, den Tagesrekord und den Allzeitrekord an. Ziel der App ist es jedoch tatsächlich Autorennen zu unterstützen. Denn den persönlichen Rekord kann via Game Center mit Freunden getauscht werden. Über die in iPhone und iPad integrierte Spielezentrale Game Center kann ein Live-Wettrennen abgehalten werden – Weltweit.

Dies App darf nicht auf öffentlichen Strassen benutzt werden. Sie ist für die Messung auf abgesperrten Rennstrecken entwickelt. Niemals während der Fahrt bedienen! Nutzung auf eigene Verantwortung!

Häufen sich solche Rennen könnte die Polizei die GPS Daten abfangen und so den potenziellen Raser ausfindig machen. Deshalb ist Vorsicht geboten resp. das Nutzen der App ist auf eigene Gefahr. Auf das weisen die Macher der App auch im AppStore und beim Starten der App hin. Laut den Apple Richtlinien welche beim Einreichen einer App für den AppStore zum zuge kommen reicht dieser Hinweis völlig.

Silvan Granig von Road-Cross Schweiz verwundert es, dass eine solche App, welche Raser anspornt illegale Rennen abzuhalten, in den AppStore zugelassen wird. Er mahnt:

Die App ist gefährlich. Ihr einziger Sinn besteht im Verleiten zu einer Straftat. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich nicht nur Freunde, sondern auch die Polizei brennend für die Highscore-Listen interessieren wird.

Auch wenn der eigentliche Nutzen der App für die Zeitmessung bei Autorennen ausgelegt ist, kann diese auch für anderes verwendet werden. Zum Beispiel kann man sich selber kontrollieren ob die maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeiten eingehalten werden. Oder es kann ausfindig gemacht werden wie gross die Abweichung von der Tachoanzeige zur GPS-Geschwindigkeit ist. Für alle interessierten:


(via 20 Minuten)

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