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Swisscom iPad Daten-Abos im Test

Das neue iPad unterstützt den hiesigen LTE-Standard nicht, dies wissen wir nun inzwischen. Doch wie schnell ist das neue iPad im mobilen Netz wirklich? Das iPad der dritten Generation kann theoretisch dank HSPA+ bis 42 Mbit/s Downloadspeed erreichen. Swisscom hat das Netz mit HSPA+ ausgebaut. Doch wie schnell ist man wirklich unterwegs und welches Abo ist das richtige?

Blick am Abend hat den Test gemacht:

Die Ergebnisse zeigten einen klaren Trend: Mit dem günstigsten Abo erreichten wir zwischen 1 und 7 Megabit (Soll: 7,2). Das teure Abo war zwischen 3 und 12 Megabit schnell (Soll: 42). Fazit: Statt sechsmal ist das teure Abo in unserem Test nur doppelt so schnell. Trotz happigem Preisaufschlag von 66 Franken.

Der Test erfolgte mitten in Zürich. Die beiden iPad (3. Generation) zeigten vollen 3G Empfang an. Es gab mehrere Testläufe mit der cnlab-App.

Swisscom stellt den vollen Speed von 42 Mbit/s nur mit dem „Natel Data Premium“ – Abo zur Verfügung. Dieses Abo kostet im Monat satte Fr. 85.- und funktioniert nur mit Tablets. Bei den günstigeren Abos gibt’s „nur“ 7.2 Mbit/s von Swisscom zur Verfügung, dafür ist der Preis interessant. Das Abo Natel Data Start für Fr. 19.- im Monat bietet 500 MB inklusive. Beim Natel Data Plus für 49 Franken pro Monat können 5 GB Daten aus dem Netz geladen werden.

Für Swisscom-Sprecher Carsten Roetz ist den auch nicht das Maximaltempo, «sondern der Geschwindigkeits-Vorteil gegenüber anderen Abos», das wichtigste Verkaufs­argument. Und weiter: «Der Geschwindigkeitsunterschied kann je nach Standort und Uhrzeit noch grösser ausfallen. Oder anders ausgedrückt: Kunden mit Premium-Abo bekommen immer die maximal mögliche Geschwindigkeit, Kunden mit normalem Abo höchstens 7.2 Mbit/s.»

Auch seien die anderen Provider erwähnt. Bei Orange und Sunrise gibt’s für alle Kunden die selbe Geschwindigkeit. Bei Orange sind dies maximal 42 MBit/s, Sunrise bietet aktuell maximal 21 Mbit/s an.
iPhoneBlog
  • Nimmt mich wunder, wie oft diese Maximal-Speed verfügbar ist. In der Praxis hat man ja leider an vielen Orten viel weniger als das theoretische Maximum.
    Viele Grüsse
    iPhoneDoktor.ch

  • Erich Meier

    Tja, wer bei Swisscom bleibt, schmeisst jährlich das Geld für einen schönen New York Trip aus dem Fenster – und kriegt erst noch kaum etwas dafür.

    Ich hab schon lange gewechselt. Wer bei der Swisscom bleibt, ist selber schuld.