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Twint macht Apple Pay „kaputt“ – aber es stört dich nicht

Die Schweizer Wettbewerbskommision (Weko) hat die Untersuchung von Twint und Apple Pay abgeschlossen.

Twint forderte, dass Apple für iPhone und Apple Watch die NFC-Schnittstelle frei gibt und so anderer Anbieter, wie eben Twint, diese nutzen können. Das wird nicht geschehen.

Hintergrund

Die NFC-Schnittstelle in iPhone, iPad und Apple Watch dient als sicherer Kommunikationsweg zwischen Gerät und Bezahlterminal. Diese nutzt Apple für die Bezahllösung Apple Pay. Die hinterlegte Kreditkarte ist innert Sekunden über NFC bestätigt.

NFC ist nur für den Bezahldienst Apple Pay offen. Andere Anbieter haben keine Möglichkeit diese Schnittstelle zu nutzen.

iPhone Nutzer die Twint einsetzen, müssen auf einen QR-Code und Bluetooth ausweichen. Das verlangsamt den Bezahlvorgang.

Einigung

Weko, Apple und Twint haben sich geeinigt. Die Untersuchung ist somit beendet.

Apple hat sich gegenüber dem Sekretariat der WEKO verpflichtet, TWINT ab sofort die technische Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, um den automatischen Start von Apple Pay während der Dauer des Bezahlvorgangs mit der TWINT-App zu unterdrücken. Aufgrund dieser Zusage stellte das Sekretariat die Vorabklärung gegen Apple ein.

Die Lösung, mit welcher sich Twint zufrieden gibt, sieht vor, dass die Twint-App die Möglichkeit besitzt, den Start von Apple Pay zu unterdrücken. Somit ist Apple Pay nicht in Gefahr.

So funktioniert Apple Pay jetzt  und zukünftig. Apple Pay starten und an der Terminal halten – fertig!

Boykottieren die Schweizer Banken Apple Pay? Untersuchung am laufen

Im November wurde bekannt, dass die Weko bei Credit Suisse, UBS und PostFinance sowie den Kreditkartenfirmen Swisscard und Aduno eine Razzia durchgeführt hatte. Die Wettbewerbskommision geht der Frage nach, ob die Banken per illegaler Absprache den Bezahldienst Apple Pay (und Samsung Pay) boykottieren.

Diese Untersuchung ist noch am laufen.

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